Die Süßlupine, das vollwertigste Lebensmittel?

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    Ohne moderates Krafttraining und entsprechender Zufuhr von Lebensmitteln für den Muskelaufbau nimmt ab dem Alter von 30 Jahren die Muskelmasse im Schnitt pro Jahrzehnt um 3 Kilo ab. Folge des Muskelabbaus sind Haltungsschäden, Verspannungen, Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkungen usw. Um dem Prozess des Muskelabbaus entgegenzuwirken ist es vor allem wichtig genügend Eiweiß in die Ernährung einzubauen.


    [IMG:http://www.zkywalker.de/pics/vorher%20nachher.jpg]Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wird bei einer 25 - 51 jährigen Person eine tägliche Eiweißzufuhr i.H.v. 0,8 gr. Pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Das wären in meinem Fall ca. 60 gr. Eiweiß pro Tag. Würde ich jedoch nur die empfohlenen 60 gr. Eiweiß am Tag zu mir nehmen, wäre das um ein Muskelabbau auf langfristiger Sicht entgegenzuwirken, nicht ausreichend. Die Menge von 0,8 gr. pro Kilogramm Körpergewicht richtet sich an wenig aktive Menschen, die nicht körperlich Arbeiten und auch keinen Sport machen. Da aber nur in Kombination mit Krafttraining bzw. moderater körperlicher Arbeit und der optimalen Eiweißzufuhr einem Muskelabbau entgegenzuwirken ist, ist die empfohlene Menge Eiweiß zu niedrig angesetzt. Um Muskelwachstum zu fördern haben Studien belegt, dass eine höhere Eiweißzufuhr, als die von der DGE empfohlenen Menge, zum Erfolg führt. Ich nehme daher 120 gr. Eiweiß pro Tag zu mir und erziele damit sehr gute Ergebnisse (siehe vorher-nachher Foto).


    Die Eiweißversorgung in den westlichen Ländern wird hauptsächlich durch Fleisch, Eier und Milchprodukte sichergestellt. Mit diesen Nahrungsmitteln ist es, wenn man davon reichlich konsumiert möglich, die tägliche empfohlene Eiweißzufuhr mit allen essentiellen Aminosäuren recht schnell sicherzustellen. Das Problem bei dem Konsum von reichlich Fleisch, Milchprodukten und Eiern sind aber die negativen Begleiterscheinungen auf den Körper und somit auf die Gesundheit.


    Fleisch hat einen sehr hohen Purin Gehalt. Durch erhöhtem Konsum von Fleisch müssen die Purine im Körper abgebaut werden. Bei dem Abbau entsteht Harnsäure. Diese kann bei vielen Menschen nicht in ausreichender Menge ausgeschieden werden. Dadurch entsteht im Blut ein zu hoher Harnsäurespiegel, der zu einer Übersäuerung des Körpers und in Gelenken zu Ablagerungen und damit zu Gicht /Rheuma führen kann. Als Folge der Gicht kann es auch zu Störungen der Nierenfunktion oder zu Nierensteinen kommen.


    Nach aktuellen Studien gibt es keine Zweifel mehr daran, dass Milchprodukte, sowie Eier den Cholesterinwert erhöhen, was zu koronalen Herzerkrankungen und somit zu einer der häufigsten Todesursachen, dem Herzinfarkt führen kann. Zudem erhalten die meisten Milchprodukte viele Hormone die das Krebswachstum fördern können und auch die immer mehr sich ausbreitende Laktoseintoleranz, ist meiner Meinung nach auch ein Indiz dafür, dass Muttermilch von einer Kuh auch nur für ihr kleines Kälbchen und nicht für den Menschen bestimmt ist. Das ist wie gesagt aber meine Meinung. Ich selber esse zu Hause zu fast 100 % pflanzenbasiert und wenn ich irgendwo essen gehe, dann esse ich auch mal Milchprodukte in Form von Käse. Fleisch esse ich schon seit 5 Jahren nicht mehr.


    Um die negativen Begleiterscheinung bei einem erhöhten Konsum von Fleisch, Milchprodukten und Eiern aus dem Weg zu gehen, bin ich nach Recherche in verschiedenen Büchern und dem Internet auf die Süßlupine als vollwertiges Lebensmittel und Eiweißlieferant gestoßen.


    Die Süßlupine gehört zu der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie enthält eine große Menge hochwertiges basisches Eiweiß mit allen 8 essentiellen Aminosäuren und ist nahezu frei von harnsäurebildenden Purinen.


    400 gr. Süßlupinen pro Tag decken laut cron-o-meter den Tagesbedarf aller Mineralstoffe, aller Aminosäuren (Eiweiß) und fast aller Vitamine (siehe cron-o-meter Abbildung). Von den positiven Wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe, die noch nicht eingehend erforscht sind, einmal abgesehen.


    Nun kommen wir zum Eiweißgehalt, der bei 400 gr. Pro Tag bei 150 gr. Eiweiß liegt. Die Eiweißversorgung um den Muskelabbau entgegenzuwirken reicht somit bei mir vollkommen aus.


    Ich selbst verzehre die Süßlupinen in Form von Sprossen, wodurch die Samen für den Körper noch besser verwertet werden können und der Vitamin- und Mineralgehalt sich nochmals verbessert.


    [IMG:http://www.zkywalker.de/pics/cronometer.jpg]


    Die Süßlupine ist bereits eine wirtschaftliche Kulturpflanze in Deutschland.


    Hier einige Links zum Anbau:


    Anbau im Garten

    Anbau in der Landwirtschaft


    Die Süßlupine kann auch als Gründünger genutzt werden.

    Lupinen reichern den Boden mit bis zu 100 kg Stickstoff pro Hektar an, was in der Landwirtschaft zur Gründüngung erwünscht sein kann. Die Stickstoffbindung erfolgt mittels Knöllchenbakterien an den bis zu 1,5 Meter langen Wurzeln. Die kräftigen Wurzeln können auch verdichteten Boden durchdringen und so die Durchwurzelbarkeit des Bodens für Folgekulturen verbessern. Die Symbionten binden den Stickstoff aus der Luft und lösen zudem einen Teil des Phosphats im Boden.


    Durch die vielen Nährstoffe und das hochwertige Eiweiß kann ich für mich persönlich die Frage im Titel, ob die Süßlupine das vollwertigste Lebensmittel ist, dass bis jetzt noch keine schädliche Begleiterscheinungen hat, mit ja beantworten. Ich mixe die gekeimten Sprossen morgens in meinen Smoothie und habe dann schon einmal alles wichtige so weit abgedeckt.


    Was haltet Ihr von der Süßlupine oder habt ihr sogar schon Erfahrungen mit dieser Pflanze gemacht?

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