Beiträge von Christian

    Hier sieht man wie man mit der PV Anlage warmes Wasser über eine elektrische Heizung erzeugen kann. Dabei wir darauf geachtet, dass die Batteriespannung nicht nennenswert absinkt. Damit hat man immer eine volle Batterie und nur Überschüsse werden zum erhitzen des Wassers umgewandelt.

    bei 54 Volt ist die Batterie absolut voll bzw. Strom wird in die Batterie gepumpt.

    Wenn man weitere Kabellängen benötigt, so kann man auch den 230V Anschluss (Wechselrichter Ausgang) nutzen, anstatt den Strom von den Batterien direkt abzuzapfen. Man stellt dann den WR so ein, das er keine Energie aus dem Versorgungsnetz nimmt.
    Auch denkbar ist eine Zeitschaltur, welche den Heizstab nur tagsüber aktiviert.


    Ich habe nun im Garten die Sonnenstände beobachtet. Man soll mit einer geführten (Tracking) Solaranlage bis zu 36% mehr Ausbeute erhalten als gegenüber fest installierten. Dabei folgt das Solar-Array der Sonne. Die horizontale Achse von Ost nach West und die vertikale Achse gleicht den Sonnenstand im Sommer und Winter aus.
    Ich werde dieses später bauen und euch zeigen wie das geht. Ein Arduino übernimmt dabei die Steuerung.
    Da aber nicht alles auf einmal geht, werde ich erstmal die Solarpannels gegen Süden auf ein Flachdach aufständern.


    Erschreckt hat mich das die Aluprofile für die Modulhalterung sehr sehr teuer sind...


    Habt ihr Ideen wie man das preiswerter hin bekommt bzw wo es günstige Rahmen gibt für 3-6 Module?

    Die Batterien

    Da ich noch nicht das Projekt der Eigenbau-Batterie gestartet habe und NiFe Batterien zu teuer sind, versuche ich mich an Blei-Solar Akkus welche ich ja mit dem Megapulser erhalte.


    Dazu habe ich mir aus Ebay die Divine F5 280 Ah gegönnt.

    http://www.ebay.de/itm/DiVine-…d1dc29:g:a~4AAOSwd0BVy2Ur


    Technische Daten

    - Spannung 12V

    - Kapazität 280Ah [ C 100 ]

    - Nassbatterie

    - Endpolart/Schaltung - 3

    - Über 600 Lade-Entladezyklen gemäß DIN

    - Ladestrom 28A

    - Gewicht ca 62Kg mit Elektrolyt


    4 Stück in Serie ergeben 48 Volt

    7-solarbatterie-dvine-f5-jpg


    Hier geht's zum Thema Batterien selber bauen, die nicht mehr kaputt gehen:

    Solarbatterie Solarspeicher Solarstromspeicher der nicht mehr kaputt geht.

    Hier ein Schemata des Gesamtkonzeptes


    5-solarschema1-jpg


    Auch der 3 Phasen Betrieb ist in einer späteren Variante möglich. Dazu werden 3 Wechselrichter zusammen Synchronisiert und erzeugen eine 120 Grad Phasenverschiebung.

    Wer keine Drehstrommotoren nutzt, der braucht kein 3 Phasen Drehstromsystem.



    4-solarschema-3-phasen-jpg















    Das unten zu sehende System werde ich aufbauen, jedoch werde ich nur die obere Etage versorgen. Kein Herd, Keine Waschmaschine.

    6-solarschema2-jpg

    Auch ich möchte eine Solaranlage bauen. Die Anlage soll eine Inselanlage zur Selbstversorgung sein.


    Meine Überlegungen und Anforderungen sind , dass ich erstmal Erfahrungen sammeln möchte und dann die Anlage vergrößere.


    Ich starte mit 3x 300Watt Peak Solarmodulen mit 18,x % Wirkungsgrad, welche ich in Reihe zu 93,6 Volt zusammenschalte.

    Für den Wechselrichter habe ich mich für einen Effekta der AX Serie mit 4 KW entschieden. Diese Wechselrichter können zu einen 3 Phasensystem erweitert werden.

    Die Batteriespannung für die Pufferbatterie beträgt 48V bei 280 Ah. Das macht dann 13,4 Kwh. Man kann aus dem Akku maximal 70% entnehmen. Also: rund 9 Kwh. Das wäre aber dann wirklich ein Deep Cycle und gilt es zu vermeiden.
    Ich werde nicht das ganze Haus an das System hängen, da ich zu wenig Solarzellen habe 900Wp. Ich werde die obere Etage welche Grundlasten hat versorgen. Dazu zählt:


    TV = 110 Watt 3-4h

    Licht

    2 Computer

    und mein Aquaponiksystem = 160 Watt
    Netzwerk, 2x Wifi, Switche


    Rund 460 Watt gemessen, wenn alles an ist.


    Da es sich äußerst schwer berechnen lässt, was wie lang an ist, zumal auch ein Staubsauger mal ne Stunde mit 1300 Watt läuft, werde ich hier die Daten des Wechselrichters veröffentlichen.

    Ziel ist es über die Nacht zu kommen und dabei so wenig aus den Speicher zu entladen, damit die Zyklen-Zahl gering bleibt.



    1-energieabdeckung-jpg



    Megapulser

    Da Bleibatterien Sulfatieren habe ich dazu noch einen 48 Volt Megapulser gekauft. Ich habe mit dem 12 V MegaPulser gute Erfahrung gemacht, daher greife ich auf die 48 V version zurück.

    Beschreibung Megapulser:


    Überblick

    Zur Erhöhung der Batterie-Lebenserwartung (bis 5fach)


    Regenerieren der Batteriekapazität


    Erhöht Batterieladefähigkeit für schnelleres Aufladen


    Robustes Gehäuse



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    Beschreibung


    Der Batteriepulser ist patentiert und wird idealerweise vorbeugend an die Fahrzeugbatterie angeklemmt. Die Impulse, die bei anliegender Ladung der Lichtmaschine abgegeben werden, verhindern bzw. bauen die altersübliche Sulfatierung der Batterie (Ausfallgrund für 80%) ab. So kann das Batterieleben bis um das 5fache gesteigert werden. Megapulse ist auch zur Batteriepflege in Verbindung mit einem Batterielade- oder Erhaltungsgerät einsetzbar. Auch alte Batterien können bei einer solchen "Behandlung" wieder deutlich an Startkraft und Kapazität gewinnen und wiedererstarkt im Fahrzeug eingesetzt werden. Einschränkungen der Wirkung gibt es bei Batterien, die einen mechanischen Defekt oder einen Zellschluss vorweisen. Montage in der Nähe der Batterie, möglichst Spritzwassergeschützt.

    Den Pulser für 48 V gibt's bei Völkner: https://www.voelkner.de/produc…-48-V-Megapulse-48-V.html

    Ich hoffe damit den Lebensdauer der Batterien erheblich zu verlängern.


    Der Wechselrichter:


    Technisches Datenblatt: http://www.effekta.com.de/WebR…atalog_DE/Prosp_DE_AX.pdf

    Bedienungsanleitung: http://powerunity.de/index.php…5kva-1phasig-de-v2-0-pdf/


    Derzeitige Gesamtkosten der Anlage rund 3200 €

    Solaranlagen benötigen vor allem als Inselanlage einen sinnvollen Energiespeicher.
    Wenn eine Solaranlage nicht einspeist und in Batterien speichert, kann es sein, dass die Batterien voll sind. Was nun mit dem überschüssigen Strom?
    Die Lösung heißt, diesen in einen Pufferspeicher zur Wassererwärmung zu nutzen. Hat man nur eine kleine Anlage bzw wenig Überschuss, so sollte man damit nur das Brauchwasser erwärmen. Hat man dann immer noch Überschüsse, so lohnt eine Rücklaufanhebung des Heizwassers oder tatsächlich ein Pufferspeicher. Leute die mit Holz heizen haben eh einen Pufferspeicher. Erwärmt wird das Wasser mit einen Heizstab beispielsweise diesen hier:




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    Damit liefert die Photovoltaik Anlage auch einen Wärmebeitrag und wird effizient. Es gibt natürlich auch Vakuum Röhren Collektoren welche mittels einer Trägerflüssigkeit Wasser erwärmt. Der Wirkungsgrad ist für die Wassererwärmung höher, jedoch liefern sie keine Edelenergie den Strom. Strom kann ich universell einsetzen.
    Ziel is ja, Überschüsse umzuwandeln, da spielt auch der Wirkungsgrad eine untergeordnete Rolle.

    Habt Ihr damit schon Erfahrung gemacht? Wie denkt Ihr darüber ?


    Grüße
    Christian

    Da sich Einspeisen ins Stromnetz durch fehlende Subvention nicht mehr wirtschaftlich lohnt, ist es wirtschaftlich den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.
    In der Nacht hat man den Solarstrom leider nicht zur Verfügung und muss auf Batteriespeichersysteme zurückgreifen.
    Ich habe vor mir eine 15kW Solaranlage zu bauen, jedoch ist der Batteriesektor enttäuschend.


    Die Lithium Ionen Technik hat zwar eine hohe Speicherdichte, dass heißt auf wenig Raum bekomme ich viel Energie unter. Diese sind gut für Elektroautos, interessieren aber nicht für einen stationären Energiespeicher welcher auch schwer sein kann.

    Autobatterien eignen sich nicht, da diese gebaut wurden um kurzfristig, beim drehen des Anlassers, hohe Ströme zu liefern. Eine Batteriegestützte Inselstromanlage wird den Akku tiefenentladen bzw eine hohe Zyklen Anzahl verursachen. Man darf den Akku nicht mehr als 70% entladen, sonst kann er zerstört werden. Wenn man den Akku nur 40% entlädt, also noch 60% im Akku hat, ist das ebenfalls ein Zyklus. Auch die Solarbatterien, welche dickere Bleiplatten haben und auf Solarbetrieb ausgelegt sind, haben nur 600 Ladezüglen. Man muss also die Batteriebank so groß auslegen, damit die Zyklenzahl so gering wie möglich ist.


    Gibt es denn Batterien welche die das Problem der Abnutzung / verschleiß der Elektrodenplatten nicht haben?

    Ja die gibt es ! Und diese ist vor über 100 Jahren schon erfunden worden. Sie trägt den Namen Edison Batterie und besteht aus Nickel Eisen Platten welche sich in einer Lauge als Elektrolyt befinden.
    Diese Batterien funktionieren nach 100 Jahren noch einwandfrei. Man kann Sie überladen und auch tiefenentladen ohne das sie zerstört werden.


    Ich war sehr glücklich über diese Erkenntnis und wollte welche kaufen. Der Markt ist leider sehr dünn, denn klar ist, dass der Markt kein Interesse an Batterien hat, welche nicht kaputt gehen. Daher sind NiFe Batterien sehr sehr teuer.
    Ok dachte ich, bist nicht dumm baust du selber...
    Ich hatte mir auch ein tolles Konzept für eine 20 Kw Speicher Batterie ausgedacht und bin auf Nickelsuche gegangen.

    Leider ist das Nickel extrem teuer und ich hatte einen Preis für meine Batterie von rund 15000€. Für 14.000€ bekomme ich die Batterien fertig in Ebay. War also nichts.


    Auch habe ich mit dem Gedanken gespielt, dicke Bleiplatten selbst zu gießen um eine robuste Batterie zu bauen. In Batterien sind engmaschige Bleigitter anstatt Bleiplatten. Es wäre mal zu überlegen, wie man das gießen kann.


    Wie denkt Ihr darüber, was sind Eure Ideen ?